200 Jahre Kneipp 1821 - 2021



Ganz viel Herz für Brustkrebs-Patienten*innen (Amberger Zeitung 2020)

130 Herzkissen fertigen fleißige Näherinnen für Brustkrebs-Patientinnen in Amberg an. 

Die liebevoll handgefertigten Kissen spenden nicht nur Trost, sondern sind eine echte Unterstützung. 

Freuen sich über die vielen Herzkissen (von links): Marlene Groitl, Vorsitzende des Kneippvereins Fensterbach, 

Chefarzt Thomas Papathemelis, Anita Schwaiger vom Kneippverein und Brustschwester Manuela Ehebauer.

Bild: Klinikum/Uschold/exb

Schon das ganze Jahr über waren sie fleißig, die Damen des Kneippvereins Fensterbachtal. Sie sammelten Stoffe und saßen an ihren Nähmaschinen. Heraus gekommen sind dabei 130 Herzkissen. Die liebevoll gefertigten, bunten Kissen sollen Brustkrebs-Patientinnen als Mutmacher dienen. Neben ihrem hübschen Aussehen erfüllen die Kissen einen praktischen Zweck. Dank ihrer speziellen Form lindern die weichen Seelentröster Druck- und Narbenschmerzen unter den Achseln. Vor dem operativen Eingriff kann sich jede Patientin „ihr“ Lieblingskissen aussuchen, heißt es in einer Presseinformation des Klinikums St. Marien in Amberg. 

Normalerweise sitzen die Vereinsmitglieder am ersten Adventswochenende bei Plätzchen, Tee und Glühwein in gemütlicher Runde zusammen und befüllen die Herzen gemeinsam. Doch das musste in diesem Jahr anders ablaufen, jeder arbeitete alleine zu Hause. 

„Es ist ein total schönes Gefühl für uns, diese Herzen zu machen und zu übergeben, und dieses Jahr freuen wir uns besonders, dass es trotz Corona mit der Überbringung klappt“, sagte Marlene Groitl, die Vorsitzende des Kneippvereins. 


"Herzensangelegenheit"

Die Fertigstellung der Herzkissen, Sonntag 01.12.19


Mit Gästen der Theatergruppe Zeitlarn -  welche unsere Aktion mit einer Spende unterstützen. 

Danke an Andi, Uli, und Stefan.

Das Theater Zeitlarn spendet einen Teil der Einnahmen aus"Eine ganz heiße Nummer" 

                                                         

                                                                                        Wir waren als Gäste  zur Vorstellung am 05. Oktober eingeladen! 





 

 

  Aktion mit ganz viel Herz   (Amberger Zeitung: 09.12.2019)   

 Schon das ganze Jahr über waren sie fleißig, die Damen des Kneippvereins Fensterbachtal. 

Sie sammelten Stoffe, und nähten was das Zeug hielt. Heraus gekommen sind dabei 145 wunderschöne Herzkissen, die Gutes vollbringen.

Immer am 1. Adventswochenende sitzt der Verein dann bei Plätzchen, Tee und Glühwein in gemütlicher Runde und befüllt die Herzen. Diesmal waren sogar drei Herren mit von der Partie und halfen fleißig mit. Vor vier Jahren hatte alles seinen Ursprung. 

Eine Dame des Vereins nähte schon damals für das „Heart Pillow Projekt", ein Projekt, gegründet von einer Dänin. Ein Projekt, das sich in der Welt verbreitete, Herzkissen geschenkt an Brustkrebs erkrankte Frauen. Die liebevoll gefertigten, bunten Kissen sollen den Patientinnen als Mutmacher dienen für die schwere Zeit, die sie gerade durchmachen.

Und neben ihrem hübschen Aussehen, erfüllen die Kissen außerdem einen sehr praktischen Zweck. Denn dank ihrer speziellen Form lindern die weichen Seelentröster Druck- und Narbenschmerzen unter den Achseln bei frisch operierten Brustkrebs-Patienten. Vor dem operativen Eingriff kann jede Patientin sich „ihr" Lieblingskissen aussuchen. Da ist dann nicht nur das Design entscheidend, sondern auch die kleinen Sprüchlein, die an jedes Kissen angebracht sind. 

„Es ist ein total schönes Gefühl für uns, diese Herzen zu machen und zu übergeben, es ist für uns immer ein herzenswarmer Auftakt in die Adventszeit", berichtet die Vorsitzende des Kneippvereins Dr. Marlene Groitl. Die Leitende Oberärztin Dr. Tanja Hauzenberger freute sich sehr zusammen mit den Brustschwestern über das vorzeitige Weihnachtsgeschenk ihrer Patientinnen:  „Unsere Patientinnen freuen sich immer sehr über die Kissen, es ist ein ganz tolles Projekt", so Dr. Tanja Hauzenberger. Die Kissen sind neben all der medizinischen Versorgung ein schönes Zeichen. So wissen die betroffenen Frauen, dass in dieser schwierigen Phase an sie gedacht wird.              

 

Eine Spende von den Damen 

des Golfclub Lauterhofen ! 

Wir sagen von Herzen Danke.




 

"Heart Pillow Projekt"

 

 

Bereits zum 5. mal fertigten und füllten wir gemeinsam Kissen für an Brustkrebs erkrankte Frauen und Männer.

 

Die Herzkissen werden in der Adventszeit an das Klinikum St. Martin in Amberg übergeben. 
(Wird in der Presse veröffentlicht.)

 

Mit 4 Euro Spende für die Herstellung eines Kissens (Materialpreis) kann jeder die Aktion unterstützen.

 

 Herzkissen - Idee, Sinn und Zweck

Nancy Friis-Jensen, eine dänische Krankenschwester, brachte die Idee dieser speziellen Kissen für Brustkrebspatientinnen im Jahre 2006 aus Amerika mit. Sie rief das Heart Pillow Project ins Leben, entwickelte den Schnitt und begann, die Idee "Herzkissen für Brustkrebspatientinnen - verschenkt von Herz zu Herz" zu verbreiten.

Das Kissen hat die Form eines Herzens mit verlängerten "Ohren" und wird von Brustkrebspatienten*innen unter dem Arm getragen. Es lindert Narbenschmerzen und Lymphschwellungen oder Druck unter dem Arm. Das Herzkissen erleichtert das Liegen und gibt einen gewissen Schutz bei plötzlichen Bewegungen oder Stößen, wie sie beim Husten oder im Alltag auftreten können. Es kann zum Beispiel auch gut im Auto unter dem Gurt getragen werden. 

Und auch der emotionale Aspekt ist uns wichtig: Es geht ein Herz von Herz zu Herz und soll auch ein wenig Trost und Kraft von Frau zu Frau spenden. 

Besonders wichtig für die Ideengeberin und alle, denen die Aktion am Herzen liegt und die für ständige Verbreitung in Deutschland sorgen: Die Kissen werden immer kostenlos abgegeben! Sie sind ein Geschenk, ein Symbol für Herzlichkeit und Menschlichkeit, für Hoffnung und Zuversicht und sollen den betroffenen Frauen und Männern zeigen "Du bist nicht allein!".

Nancy Friis-Jensen selbst sagt dazu: "My goal is to supply a heart pillow to every patient in need. My dream is that in the future there will be no patients in need."

Dem schließen wir  uns nur zu gern an. Dabei ist uns jede Hilfe sehr willkommen.

Wenn auch Sie uns unterstützen möchten - sprechen Sie uns gern an! 

Wir freuen uns auf Sie!


Text: Klinikum St. Marien

Fotos:

Klinikum St. Marien

Schwaiger

Groitl

Theatergruppe Zeitlarn